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Gründung von Quito: 6.12.1534

Espansol School
Veröffentlicht von Patricia Ochoa in Kultur · 7 Dezember 2018
Tags: GründungQuito
Gründung von Quito

Die Hauptstadt Ecuadors, Quito, war voller Licht, Farbe, Freude und Musik, am 484-sten Gründungsfeiertag.
Um dieses bedeutsame Ereignis zu verstehen, erzähle ich Ihnen ein wenig von seiner Geschichte.
Sobald damals die Eroberer eintrafen, bekamen sie Kontakt mit den Indianern. Einige der Einheimischen schlossen sich ihren Truppen an, während andere sich wehrten und kämpften, um ihre Freiheit zu bewahren.

Die Eroberer fingen "Atahualpa", den letzten Inka. Rumiñahui, seine rechte Hand, bot den Eindringlingen alles Gold, das sie besassen an, um die Freiheit zu erlangen. Es wird gesagt, dass er um einen Raum voller Gold gebeten wurde, um Atahualpa zu befreien. Rumiñahui tat alles, was er konnte, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, aber vergeblich. Es wurde schliesslich wegen Brudermordes zum Tode verurteilt, sodass die indigenen Völker keinen Kaiser mehr hatten, der sie führte, und die Eroberer begannen dieses grosse Reich zu zerstören.

Nach Atahualpas Tod
Benalcázar wurde nach Quito geschickt, um die Stadt zu gründen und den Widerstand zu beenden. Endlich, am 4. Juni 1534 kam er zum ersten Mal nach Quito. Er fand es in Trümmern, weil Rumiñahui nicht wollte, dass die Eroberer seinem Volk etwas wegnahmen. Dafür opferte der die Jungfrauen der Familie Atahualpa, versteckte die Schätze der Inka und verbrannte die Stadt.

Als Benalcázar ankam, fand er eine Stadt niedergebrannt und in Trümmern, doch er suchte das ganze Gebiet nach dem vermeintlichen Schatz des Atahualpa ab und löste damit den indigenen Widerstand aus. Schliesslich traf er Almagro und adere Persönlichkeiten, welche die ersten Gründer der Stadt Quito waren. Am 28. August 1534 wurde die Rechtsgrundlage der Stadt vor 800 Mann geschaffen. Almagro beschloss, das Dorf San Francisco de Quito zu gründen und ernannte Benalcázar zum Stadthalter.

Am Sonntag, 6. Dezember 1534, war die Fortsetzung der vorherigen Gründung vom 28. August 1523. Am 6. Dezember wurde der erste Akt registriert, an welchem Benalcázar die Bürgermeister und Ratsherren der Stadt ernannte, und mit der Registrierung von 204 Personen begann, alles Männer.

Eine merkwürdige Tatsache: Laut den Chronisten Paz y Miño wurde die Stadt Quit ganze 3 Mal gegründet, da es Streitigkeiten und Konkurrenz zwischen Pizarro und Alvarado gab. Andererseits erwarb derjenige, der damals eine Stadt gründete alle Rechte an der Stadt.

Erste Gründung
Am 16. August 1534 wurde die Stadt "Santiago de Quito" von Diego de Almagro gegründet. Francisco Pizarro sandte ihn aus um die Stadt zu gründen. Dieser gründete sie in Riobamba und übernahm sie, obwohl sie sich am falschen Ort befand.

Zweite Gründung
Am 28. August 1534 gründete Diego de Almagro in Riobamba die "Villa San Francisco de Quito" und befahl, die Stadt an den Ort zu verlegen, der den Indianern als "Quito" bekannt war. Um die Gründung umzusetzen, wurde Benalcázar nach Quito gesandt um den Auftrag zu erfüllen.

Dritte Gründung
6. Dezember 1534, nach 100 Tagen Reise und Kämpfen gegen den indigenen Widerstand. Sebastián de Benalcázar kam in Quito an und machte die endgültige Gründung wirksam. An diesem Tag übernahmen die zuständigen Behörden die Kontrolle.

Ist es richtig oder falsch, die Gründung von Quito zu feiern?
Die Leute, welche die Geschichte der Gründung von Quito verstehen oder sorgfältig studiert haben, halten es für nicht angebracht, dieses Datum wegen der aufgetretenen Ereignisse zu feiern. Aber es soll ein "Gedenken an die spanische Gründung von Quito" sein, ohne die Kulture unserer Vorfahren zu vergessen.

Heute versuchen wir, unsere angestammte Kultur zu pflegen und zu retten, die sich so zusammengeschlossen hat, dass bei der Durchführung von Programmen typische einheimische Tänze, afro-ecuadorianische Tänze und Geschichten der spanischen Siedler präsentiert werden.

Meiner Meinung nach, wurde die Kultur durch das Verschmelzen bereichert, sodass wir eine Vielzahl von Geschichten und Mythen, welche unserer hispanisch-amerikanischen Kultur Farbe und Leben verleihen.




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